August 2025                                                                                                             
 
Liebe Leserinnen und Leser,
Über den Klimawandel zu schreiben ist keine einfache Angelegenheit, weil es darüber so viele unterschiedliche Meinungen und Standpunkte gibt. Dieses Thema liegt mir aber sehr am Herzen und ich möchte in diesem Artikel, den Klimawandel aus der Perspektive der Geisteswissenschaften erläutern. Die Ursache des Klimawandels werden wir somit ein wenig besser verstehen und mit mehr Verständnis und Bewusstsein betrachten können.
Vielleicht führt es uns sogar dazu, den bestehenden Umweltschutzbewegungen neue Impulse zu geben. 1 und 2
 
 
 
 
                       Geistige Einblicke in den Klimawandel                             
                                   
                                     Alieda Schwaiger-Dijkstra
 
 
Die Erwärmung der Erdatmosphäre die zu einer Veränderung des Klimas führt hat eine große Auswirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen.
Vor allem im österreichischen Gebirgs-Klima (wo unser Zuhause ist) kommt es, wie in vielen anderen Teilen der Welt, häufiger zu Hitzewellen und/oder langanhaltenden Starkregenfällen. Harmlose Rinnsale verwandeln sich in gefährlichen Fluten die zu Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutschen führen.
Selbst Übergangszeiten wie Frühling und Herbst verlieren immer mehr ihr charakteristisches Erscheinungsbild.
Wir leben jedoch (noch) in einer Welt, die hauptsächlich von den Naturwissenschaften bestimmt wird. Deutlich merkbar ist aber, dass Meteorologen die nur von den sicht- und messbaren Fakten ausgehen, zunehmend Schwierigkeiten haben, korrekte Prognosen zu erstellen. Nicht selten kommt es anders, als sie vorhergesagt haben.                     
Um wahre Ursachen für die Veränderung des Klimas und damit zusammenhängenden Wetterlagen zu ergründen, wird eine Wissenschaft die das Geistige mit einbezieht immer notwendiger.
 
Dass es diese Wissenschaft des Geistes gibt, verdanken wir Rudolf Steiner (1861-1925). Als hoher Eingeweihter wurde er vor eine ganz besondere Aufgabe/Herausforderung gestellt, die wie folgt lautete:
Wie verbindet man Hellsehen mit klarem und eindeutigem wissenschaftlichem Denken? Er war der erste Mensch, der diese Aufgabe vollständig lösen konnte.
Geistiges (esoterisches) Wissen über zukünftige Entwicklungen der Menschheit wurden uns dadurch enthüllt. Diese Erkenntnisse geben uns die Möglichkeit – durch seine Augen – auf die Erde zu blicken, um ihr wahres Wesen betrachten zu können:
 
Die Erde ist ein hohes geistiges Wesen, umhüllt von einer mit unzähligen Naturwesen durchwobenen ätherischen Welt.
 
 
Rudolf Steiner zeigte uns auch, dass Himmelskörper wie die Sonne, der Mond und viele andere Planeten und Sterne, Wohnstätten hoher geistiger Wesen sind, die das ganze Leben auf Erden – die Abläufe ihrer Natur und die Wetterverhältnisse – beeinflussen. Naturwesen erfüllen in diesem Geschehen eine unentbehrliche und wichtige Rolle:
 
Sie sind Vermittler zwischen Himmel und Erde und halten mit ihren Energien, eine lebendige Verbindung     zwischen der geistigen Welt und der Erde aufrecht.
–  Sie sind die ausführenden Schöpferkräfte und wurden daher von Rudolf Steiner auch „die Hände der Engel“ genannt.
 
Mit dem Verständnis dieser Kräfte legen wir den Grundstein für eine neue Entwicklung. Dazu ist jedoch Wissen erforderlich. Denn wir können nur etwas Ergründen, wenn wir mehr darüber wissen.
Mit dem Wissen und Verständnis über diese schöpferischen Kräfte entwickeln wir die Grundlage für eine neue Zukunft.
 
Alles lebt in einer natürlichen Verbundenheit
Die physischen Erscheinungen (Körper) der Erde, der Menschen, Tiere und Pflanzen sind alle aus den selben Elementen; Erde, Wasser, Luft und Feuer (Wärme) aufgebaut, und umhüllt von einem ätherischen Feld voller Lebenskräfte.
Die Naturwesen, auch Elementarwesen genannt, arbeiten in diesem ätherischem Feld und nutzen die Lebenskräfte, um ihre schöpferische Arbeit auszuführen. Demzufolge haben alle Entwicklungen, die sich in der Menschheit vollziehen eine Auswirkung auf die Erde und den sie umgebenden Naturwesen.
 
 Das Entstehen der verschiedenen Wetterlagen
Die Sonne strahlt (mittels Sonnenstrahlen) ihre Wärme und Geistigkeit in den Wasserhaushalt der Erdatmosphäre ein. Dies führt entweder zu hohem oder niedrigem Luftdruck, kalten oder warmen Strömungen. Die Position des Mondes, der Planeten und Sterne erfüllen darin eine wichtige Rolle. Mit der Geistigkeit ihres hohen kosmischen Wesens beeinflussen sie in ständig wechselnden Positionen die Erdatmosphäre, das sich in Wind, Wolken, Niederschlag und Sonnenschein widerspiegelt. In diesem Wechselspiel von Wind und Wetter leben Wärme- und Luftwesen. Dies sind die Naturwesen, die die verschiedenen Wetterbedingungen erschaffen. Sie sind ständig in Bewegung, formen und lösen sich wieder auf. Das sieht man an dem sich ständig verändernden Spiel der Wolken und man kann sie in den wechselnden Luftströmungen spüren. Naturwesen sind ständig damit beschäftigt, Harmonie und Gleichgewicht im Wasserhaushalt der Erde und in den verschiedenen Luftschichten und Strömungen herzustellen. Aber warum gelingt ihnen das häufig nicht mehr? Denn oft ist es zu nass, zu trocken, zu warm oder zu kalt, wie uns die unvorhersehbaren Wetterverhältnisse zeigen.
 
Warum sich das Klima und die Wetterbedingungen ändern
Einige grundlegende Gedanken:
 
-       Überall dort, wo der Erdboden, das Wasser oder die Luft verschmutzt sind, ist in der Ätherwelt eine Verdichtung der Lebensenergie wahrzunehmen.  Materielle Verschmutzung ist also gleichzeitig geistige Verdichtung, wodurch Naturwesen weniger Energie für ihre schöpferische Arbeit zur Verfügung haben. (Siehe oben)
 
-       Seit dem Ende des Kali-Yuga-Zeitalters (1899) 3 wird der Schleier zwischen der geistigen und der materiellen Welt durchlässiger, wodurch das Christuslicht auf der Erde stetig zunimmt. Dieses Licht beleuchtet die unverarbeiteten Seelenregungen der Menschheit – unser persönliches Karma, Volkskarma und Weltkarma – und müssen verarbeitet werden. Der dabei entstehende Streit und das Chaos führen zu einer vermehrten Verdichtung in der ätherischen Welt.
 
-       Der physische Körper von Mutter Erde durchläuft eine eigene Bewusstseinsentwicklung. In diesem Prozess der Vergeistigung durchläuft sie sieben Zeitalter. Sie befindet sich jetzt im fünften (nach-atlantischen) Zeitalter – vergleichbar mit einer Midlife-Crisis. Ihr Wesen (ihre Natur) reagiert dadurch viel empfindlicher auf alle physischen und geistigen Einflüsse, die auf sie einwirken. Ähnlich wie beim Menschen durchläuft sie einen Alterungsprozess, wobei sie letztendlich stirbt und in einer folgenden Inkarnation (Jupiter) wiederkehrt.
 
-       Naturphänomene, wie Sonnenstürme und Sonnenflammen deuten darauf hin, dass die Sonnensphäre ebenfalls einer veränderten Bewusstseinsentwicklung unterliegt. Sie beeinflussen das elektromagnetische Feld um die Erde mit der Folge, dass Zugtiere wie Vögel und Fische die Orientierung verlieren, und Störungen in technischen Systemen auftreten.
 
-       In der Sonnensphäre leben die Erzengel, die uns über den Äther des Sonnenlichts mit ihrer kosmischen Intelligenz inspirieren. Kosmische Intelligenz ist ein verbindendes, nicht verurteilendes, bewegliches Denken das uns mit der geistigen Welt verbindet. Finden die Erzengel keine aufgeschlossenen Herzen für ihre Inspirationen – sei es in einem Volk, einer Gemeinschaft oder einem Individuum –, verringern sich ihre Möglichkeiten die Entwicklung der Menschheit zu unterstützen/begleiten. Ihre eigenen weiteren Entwicklungen hängen damit zusammen.
 
Die Aufgaben verschieben sich
Die Engel deren Aufgabe es ist Naturwesen zu lenken/führen, ziehen sich langsam auf eine höhere Entwicklungsstufe zurück. Der Mensch ist vorbestimmt diese Aufgabe zu übernehmen –– befindet sich jedoch (noch) am Anfang des dafür erforderlichen Seelenbewusstseins. (Diese Entwicklung der Bewusstseinsseele hat 1500 nach Christus begonnen.)
In dieser Übergangsphase sind viele Naturwesen ihrem Schicksal überlassen, weil sie auf eine zuverlässige Führung angewiesen sind.
 
Die Rolle der gefallenen Engel
Wenn es den Naturwesen aufgrund der oben genannten Entwicklungen nicht gelingt, Harmonie in den Elementen (Erde, Wasser, Luft und Feuer/Wärme) zu schaffen, übernehmen andere Wesen ihre Führung. Diese Wesen werden als gefallene Engel bezeichnet, weil sie sich nicht gemäß dem göttlichen Plan entwickelt haben, sondern in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind. Sie schlossen sich den Scharen von Ahriman und Luzifer an und nutzen bestimmte kosmische Konstellationen, um Chaos und Zerstörung in der Natur zu schaffen.
 
-       Wir können gefallene Engel daher als die ausführenden Kräfte/Mächte des Weltenkarmas betrachten, die sich in Orkanen/Wirbelstürmen, Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Hitzewellen, Dürren und Naturbränden offenbaren 4.
 
Wie Luzifer und Ahriman die Menschheit beeinflussen
Die Widersacher-Mächte, Luzifer und Ahriman beeinflussen und manipulieren beide auf ihre eigene Art und Weise das egoistische und materialistische Denken der Menschheit. Mit diesem Einfluss sind sie in der Lage, Unwahrheiten (Lügen) als etwas sehr Glaubwürdiges erscheinen zu lassen. Sie haben beide das gleiche Ziel; der geistigen Bewusstseinsentwicklung der Menschheit entgegenzuwirken.
Ein Beispiel, das zu diesem Artikel passt und das Werk Ahrimans besonders gut veranschaulicht ist das HAARP-Projekt. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprogramm (in Alaska begonnen, hat es sich weltweit verbreitet) das mit elektromagnetischer Strahlung der Ionensphäre (oberste Schicht der Erdatmosphäre) in 50 bis 400 km Höhe arbeitet, um Wetterbedingungen zu beeinflussen.
Damit manipuliert Ahriman nicht nur das Wetter, worüber er Kontrolle erlangen will. Diese hohen Frequenzen haben auch einen verdichtenden Einfluss auf unsere und die zur Erde gehörenden geistigen (ätherische und astrale) Energien.
 
Was können wir Menschen tun, um diesen Einflüssen entgegenzuwirken?
 
 - Mutter Erde und die uns umgebenden geistigen Wesen brauchen/benötigen unsere ganze Zuwendung und Liebe, denn wahre Herzenskräfte die in unserem Tun und Lassen zum Ausdruck kommen sind für Luzifer und Ahriman unerträglich.
 
- Studium der Geisteswissenschaften ist unentbehrlich. Es transformiert unser Denken allmählich in ein geistiges Denken, das mit unserem Herzen/unserem höheren Selbst verbunden ist. Dadurch können Inspirationen der Erzengel unsere Herzen berühren und begeistern, mit einer neuen Lebenseinstellung und dem Bewusstsein; dass ohne Zusammenarbeit mit der geistigen Welt die natürliche Harmonie in der Natur aus dem Gleichgewicht kommt.
 
- Für die Schöpfungsarbeit der Naturwesen ist es von entscheidender Bedeutung, ob die ätherische Welt mit geistigen/liebevollen Gedanken erhellt oder mit materiellen Begierden verunreinigt wird.
Dies spielt bereits in der heutigen Zeit eine Rolle, wird aber in Zukunft eine immer größere Auswirkung haben. (Siehe dazu einer der Zukunftsvisionen des Evangelisten Johannes.)
 
Aus einer Offenbarung des Johannes
Johannes der Evangelist berichtete in seinen Offenbarungen:
Menschen, die in Egoismus und Materialismus verstrickt sind, werden in der 6e Kulturperiode 4a,                                  durch entfesselte Naturkräfte ihren Untergang finden.
Johannes sah aber auch, dass Menschen die das Bewusstsein der Geistigkeit der Welt mit ihrem höheren Selbst (mit ihrem Herzen) in ihre Seele aufgenommen haben, als Besiegelte (Unantastbare) erscheinen. Sie tragen dieses Bewusstsein in ihrem Herzblut in zukünftige Entwicklungen hinein 5.
 
Der Beginn einer neuen Kultur
Rudolf Steiner bereitete – wie zu Beginn beschrieben – mit seiner Wissenschaft vom Geiste diese neue Kultur vor. In Zusammenarbeit mit Erzengel Michael, dessen Aufgabe es ist, diese neue Kultur bzw. neuen Zeitgeist einzuläuten, initiierte er eine Schule für Geisteswissenschaften auf Erden 6. Alle Menschen die sich dies wünschen haben jetzt die Möglichkeit diese Wissenschaft des Geistes zu studieren.
 
Die Krönung dieses umfangreichen Werkes ist der Grundstein, den Rudolf Steiner im Jahre 1923 während der Weihnachtskonferenz in die Herzen der Menschen legte.
Mit diesem Stein, den er selbst auch den Liebesstein nannte, legte er den Keim für eine geistige Bruderschaft in die Seele der Menschheit. Eine Bruderschaft, in der sich Menschen, Engel, Verstorbene und Naturwesen vereinen.
 
Eine Aussage Rudolf Steiners im Jahre 1924
Ein ermutigendes Beispiel dafür, wie man in der heutigen, schwierigen und außerordentlich unruhigen Zeit diesen Weg des neuen Zeitgeistes betreten kann, fand ich in einer Aussage von Rudolf Steiner während des Landbaukurses in Koberwitz (Polen) 7. Obwohl er selbst kein Landwirt war, gab er mit großer Liebe zur Mutter Erde, innerhalb von acht Tagen den Anstoß zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft 8. Um seine Kursteilnehmer zu unterstützen und zu ermutigen, neue Wege zu erforschen, machte er folgende Aussage:
 
'In Zeiten, in denen die Niedergangskräfte dominieren, kommt es auf den ganzen Menschen an; auf den Entschluss, nicht mit dem Strom und nicht gegen den Strom zu schwimmen, sondern Neuland zu schaffen, in sich selbst und in seinem Wirkungskreis'.
 
Nach einiger Zeit begann ich zu verstehen, dass Rudolf Steiner mit dieser Aussage uns den (inneren) Weg der Mitte zeigt – den Weg der Liebe Christi – damit der Keim der geistigen Brüderlichkeit in uns aufblühen kann und uns auf die zukünftige Zeit vorbereitet.
 
 
 
 Fußnoten
 
1. Buch: Hans Peter van Manen: Sophia und Persephone*, anthroposophische (geisteswissenschaftliche) Impulse in der Umweltschutzbewegung.                                                                                                                                                                      * Sophia und Persephone sind hohe Wesen, die uns dazu inspirieren mit den geistigen Wesen der Natur zusammenzuarbeiten.
 
2. Lese auch auf unsere Site: Zusammenarbeit mit Christusnaturwesen -                                                                                  eine neue Aufgabe für den Menschen. www.levenmetnatuurwezens.net
 
3. Das Kali Yuga Zeitalter dauerte 5000 Jahre (3000 v.Chr. bis 1899 n. Chr.)
  Dieses Zeitalter wird auch als dunkles oder eisernes Zeitalter bezeichnet, in dem der Mensch vollständig von der geistigen Welt abgeschnitten war.
 
4. Rudolf Steiner, GA 107, S177, Geheimwissenschaftliche Menschenkunde.
 
5. Rudolf Steiner, GA 104a Aus der Bilderschrift der Apocalypse des Johannes, S. 110.
 
5a. Wir leben jetzt in der 5. nachatlantischen Epoche in der
   5e Kulturperiode 1413-3573 n. Chr. 
   Die 6e russische Kulturperiode dauert von 3573 bis 5733 n. Chr.
 
6. Das Goetheanum in Dornach in der Nähe von Basel / Schweiz.
 
7. Rudolf Steiner: GA 327 Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft.
 
8. Produkte aus biologisch-dynamischem Anbau (Eine Anbaumethode, die mit dem Kosmos, der Erde und die Naturwesen zusammenarbeitet.) sind durch das orangefarbene Demeter-Emblem gekennzeichnet und im Bioladen erhältlich.
 
 
*(Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Autoren ist es nicht gestattet, Texte oder Fotos für andere Zwecke zu verwenden.)

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